Wir machen eine App, und wir wollen, dass ihr sie pro Date etwa neunzig Sekunden benutzt. Siegel öffnen, rubbeln, Handy weg. So bleibt der Rest des Abends bildschirmfrei, ohne dass es sich nach einer Vorschrift anfühlt.
Warum Handys mehr kosten, als es aussieht
Schon ein Handy, das mit dem Display nach oben auf dem Tisch liegt, zieht Aufmerksamkeit ab. Jeder Blick sagt ein bisschen: „Anderswo könnte es interessanter sein.“ Über einen Abend summieren sich diese kleinen Signale.
Gebt dem Handy eine Aufgabe, dann einen Platz
- Nutzt es für das, wofür ihr es braucht, den Weg, das Aufdecken, ein Foto, und steckt es dann in die Tasche oder legt es in ein anderes Zimmer.
- Legt zu Hause einen „Handy-Platz“ fest, etwa eine Schale neben der Tür.
- Schaltet „Nicht stören“ oder einen Fokus ein, mit Ausnahme nur für Notfälle.
Ersetzen statt nur weglassen
Die Lücke, die ein Handy hinterlässt, füllt sich mit dem Drang, nachzuschauen. Füllt sie zuerst: mit einem Fragespiel, einem Spaziergang, einem Gericht, für das man vier Hände braucht. Die besten handyfreien Dates sind die, bei denen ihr vergesst, es zu vermissen.
Macht ein Foto zur Regel
Verabredet, am Ende genau ein gemeinsames Foto zu machen. Das wird zu einem kleinen Ritual und ist das Bild, an dem ihr euch an den Abend erinnert.